Ein Mann montiert TerrassendielenVor der Montage einige Pakete Terrassenbelagsbretter öffnen, auslegen und bezüglich benötigten Längen, Struktur und Farbe zusammenstellen.

  • Den Terrassenbelag quer zur Unterkonstruktion verlegen (Die Fugenabstände sind bei der teilverdeckten Verlegung durch die Fräsung bereits vorgegeben).
  • Jeden Hartholzstaffel vorbohren
  • Jede Diele ca. 6-8 cm entfernt vom stirnseitigem Brettrand/Brettanfang mit Edelstahlschraube und Edelstahlklammer an der Unterkonstruktion fixieren.
  • Alternativ kann die erste Befestigung vom Brettrand weg auch als sichtbare Verschraubung ausgeführt werden um eine höhere Stabilität (reduzieren von Verdrehen an den Stoßkanten) zu erzielen.
  • bei jedem weiteren Unterkonstruktionsstaffel vorbohren, eine Edelstahlklammer setzen(alle 35 cm), die Terrassendielen seitlich mit leichtem Druck in die vorgefertigten Nuten einschieben und mittels Edelstahlschrauben befestigen.
  • Dabei zu den seitlichen Abschlüssen genügend Platz lassen damit sich das Holz ausdehnen kann. Direkter Anschluss ans Erdreich/Gras, soweit möglich, vermeiden.
  • Abschlussblenden, Treppen bzw. Stufen, Höhenversatz und andere Details besprechen sie am besten mit unserem zuständigen Verlegefachmann vor Ort.

 

Schrauben

Beim Einsatz von Harthölzern ist die Verwendung von, für diesen Einsatzbereich geeigneten, Edelstahlschrauben unerlässlich, da sonst eine Verfärbung im Holz auftritt. Es ist darauf zu achten, dass die Schrauben mit angepasstem Drehmoment eingedreht werden. Zu hoher Druck kann zum Bruch der Schrauben führen.

Randabstand

Verlegung HolzterrasseBei der Abgrenzung zum Mauerwerk oder anderen Bauwerken muss auf ausreichenden Abstand geachtet werden. Abschlussblenden mit genügend Luft montieren.
Bitte grundsätzlich beachten:

  • Bei Metallarbeiten muss das Holz abgedeckt werden, da Metallspäne, oder Gegenstände die aus koorodierenden Metallen gefertigt sind, speziell wenn diese in späterer Folge feucht werden, zu Verfärbungen am Terrassenbelag führen können.
  • Unter Blumentöpfen oder anderen Gegenständen die auf den Terrassen stehen kann es durch unterschiedliche Witterungseinflüsse und Staunässe zu farblichen Veränderungen kommen.
  • Blätter, Zweige oder andere Materialien die Gerbsäure enthalten könnten von der Oberfläche der Dielen entfernen um Verfärbungen zu vermeiden.
  • kleine "Pinholes" (Insektenausflugslöcher), die in Hartholzdielen vereinzelt vorkommen sind holztypisch und beinträchtigen die Dauerhaftigkeit keinesfalls.
  • Bitte beachten Sie dass Holz unter klimatischen Einflüssen im Sommer und Winter, Regen und Schnee etc. unterschiedlich "arbeitet". Durch dieses Arbeiten ( Quellen und Schwinden) kann es zu Maßänderungen in der Stärke und Breite( Bei herkömmlichen Terrassendecks bis zu 12%, bei abgelagerten und getrockneten WOHNGESUND Hartholzdecks bis zu 6%, ) kommen.
  • Bei Schneefall oder Eisbildung kein Streusalz einsetzen und keine mechanischen Werkzeuge, die den Dielenboden beschädigen könnten, zur Entfernung verwenden.
  • Die Entfernung von Schnee und Eis ist, wie bei anderen Bodenbelägen im Außenbereich, dann notwendig wenn Rutschgefahr besteht.
  • Beachten, überprüfen und reinigen sie regelmäßig Abflüsse um Staunässe zu vermeiden.
  • Halten Sie sich bei der Planung und Ausführung in jedem Fall an die allgemein bekannten handwerklichen Regeln sowie die örtlichen Begebenheiten und (Bau)Vorschriften.