Faschingsaktion: INFOPROSPEKT

 

Angebote gültig bis 21.02.2012!

 

Ipe / Lapacho

Spezies Ipé (auch bekannt als Tajibo, Lapacho, bot. Tabebuia Impetiginosa)


Bäume werden ca. 25m hoch, ca. 1.2m Durchmesser.
Das Ipe-Holz hat einen intensiven Duft, und eine dunkelbraune Farbe, mit leicht rötlichem oder leicht gelblichem Stich. Das Holz ist außerordentlich dicht, schwer (trocken ca. 1100kg / m3) hart und widerstandsfähig gegen Fäulnis und Schädlinge. Das Holz wird im Zuge der Verarbeitung in speziellen Dampf- und Trocknungskammern schonend auf ca. 12-14% Feuchtigkeitsgehalt getrocknet, diese Prozedur dauert je nach Feuchtigkeit des Holzes ca. 3-5 Wochen.

Verwendet wird Ipé überwiegend für die Herstellung von Böden, Terrassendecks, als Konstruktionsholz (Struktur- und Dekorationselemente) Gartenmöbel und in der Kunsttischlerei. Weiters werden auch Furniere aus Ipé hergestellt.


Nachhaltigkeit in der Bewirtschaftung des Waldes


Seit 1995 bestehen sehr strenge Gesetze zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder in Lateinamerika. Diese Regelungen wurden in enger Zusammenarbeit mit internationalen Umweltschutzorganisationen ausgearbeitet und orientieren sich stark an den Vorgaben der FSC-Zertifizierung.

Kontrollen


Im Zuge der Umsetzung eines Forstwirtschaftsplans, für die Wälder aus denen die Bäume für Wohngesund verwendet werden, übergibt die staatliche Forstverwaltung dem Besitzer des Forstes für jedes Jahr sogenannte „Schecks“ für die Entnahme von Holz aus einer bestimmten Fläche seines Waldes. Aufgrund der detaillierten Daten aus der Zählung haben der Besitzer und die Forstverwaltung einen ganz genauen Einblick darin, wie viel Volumen Holz von welcher Spezies wo steht und wie viel Holz zur Entnahme freigegeben werden darf. Die „Schecks“ erlauben die Entnahme bestimmter Mengen einer bestimmten Spezies aus einem bestimmten Gebiet.
Sobald das Holz geschlägert ist – wobei Kahlschlag verboten ist – wird es als „Rundholz“ per LKW zum Sägewerk transportiert. Die Infrastruktur in den für Wohngesund bewirtschafteten Waldflächen erlaubt sehr leicht eine lückenlose Kontrolle der Transportrouten durch die Forstverwaltungsbehörden: es gibt immer wieder Checkpoints auf diesen Routen, an denen die Holztransporte von einer eigens ausgebildeten Forstwirtschaftspolizei kontrolliert werden. Bei diesen Checkpoints müssen die „Schecks“ für das transportierte Holz (in allen seinen Verarbeitungsstadien) vorgewiesen werden. Die „Schecks“ selbst bestehen aus einem 4-fachen Durchschlagspapier, wobei der erste Durchschlag des Dokuments für das „Rundholz“ ist. Für jedes Verarbeitungsstadium des Holzes gibt es einen eigenen Durchschlag: je einen für Rundholz, Schnittholz, getrocknetes Holz bzw. weiterverarbeitetes Holz, Holz für den Export, etc.: Jedes Mal, wenn durch Verarbeitung das Volumen des Holzes verändert wird, muss ein „Scheck“ vorgewiesen bzw. bei der Forstverwaltung entwertet werden. Dadurch wird von der Schlägerung des Baumes bis zum Verkauf des Holzproduktes an den Endkunden jeder Schritt erfasst und kontrolliert. Das macht den Weg des Holzes nachverfolgbar und garantiert eine strenge Kontrolle der gesamten Holzwirtschaft.